Hinweise zum Eichenprozessionsspinner (EPS)

Der Eichenprozessionsspinner, eine Wärme liebende Schmetterlingsart, breitet sich in den letzten Jahren begünstigt durch den Klimawandel in Deutschland immer weiter aus. Auch einige Landkreise in Niedersachsen sind betroffen.

Der Eichenprozessionsspinner ist nicht nur ein Forstschädling, er stellt auch eine gesundheitliche Gefahr für die Bevölkerung dar.

Die feinen Brennhaare der Raupe des Eichenprozessionsspinners enthalten ein Gift, das beim Menschen zu Überempfindlichkeitsreaktionen führen kann. Neben Hautirritationen wie starkem Juckreiz und Pusteln können Atembeschwerden und Augenreizungen die Folge eines Kontakts mit den Brennhaaren sein. Die Beschwerden werden in der Regel mit jedem weiteren Kontakt stärker.

Um die vom Eichenprozessionsspinner ausgehenden Gefahren einzudämmen und um eine weitere Verbreitung zu erschweren, werden in Niedersachsen die betroffenen Landkreise aktiv und ergreifen Vorsichtsmaßnahmen wie Beschilderung oder Sperrung befallener Areale sowie Bekämpfungsmaßnahmen wie Absaugen oder chemische Behandlung der Nester.

Fund auf privatem Grund

Für die Beseitigung ist der Grundstückseigentümer verantwortlich. Es wird empfohlen einen Schädlingsbekämpfer mit der Entfernung und Besprühung des befallen Areals zu beauftragen. 

Fund auf öffentlichem Grund

Auch hier ist die Gemeinde verantwortlich in dessen Eigentum sich das Grundstück befindet. 
Der Befall sollte bei der jeweiligen Gemeinde gemeldet werden:
Berge: 05435/95530-0
Bippen: 05435/955746
Fürstenau: 05901/9320-26, 

Einen Informationsflyer finden Sie hier.