Schreibabys-Regulationsstörungen

- Einige Babys schreien besonders viel – insbesondere in den frühen Abendstunden. Diese Kinder sind auch als Schreibabys bekannt.
- Früher dachte man, dass die Luft im Bauch die Ursache für das Schreien sei, weil sie Bauchschmerzen und Blähungen verursacht, und sprach deshalb auch von Dreimonatskoliken.
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- Heute weiß man aber, dass die Luft im Bauch die Folge des Luftschluckens während des Schreiens ist. Therapien wie Entblähen, Tees etc. helfen daher nicht.
- Eine Bauchmassage kann lindernd wirken, da sie das Baby entspannt. Da diese Kinder noch nicht wie ihre Altersgenossen gelernt haben, sich selbst zu beruhigen, zählen Experten dieses Verhalten zu den „Regulationsstörungen“. Unter diesen Begriff fallen auch Schlaf- und Fütterstörungen des Babys.
(Quelle: https://www.kinderaerzte-im-netz.de/krankheiten/schreibaby-regulationsstoerung-veraltet-dreimonatskoliken/was-ist-ein- schreibaby/)
- Die genaue Entstehung übermäßigen Schreiens ist nicht bekannt – das Problem ist weltweit und unabhängig von kulturellen oder anderen Gepflogenheiten im Umgang mit Kindern recht weit verbreitet.
- Das Herumtragen des Kindes (vermehrter Körperkontakt) außerhalb der Schreiattacken hat keinen Einfluss auf die Dauer und Häufigkeit der Schreiattacken.
- Sie als Eltern sind für das Schreien nicht verantwortlich!
- Gestillte Kinder und „Flaschenkinder“ sind gleich häufig betroffen.
- Säuglinge aus Haushalten, in denen geraucht wird, sind häufiger Schreibabys.
- Die meisten Schreibabys sind gesund und haben später nicht öfter Allergien oder Erkrankungen als andere Kinder.
- Nur bei wenigen Säuglingen ist eine Milchunverträglichkeit, ein Säurereflux (Sodbrennen) oder eine andere Erkrankung Ursache des übermäßigen Schreiens.
(Quelle: https://www.dgkj.de/eltern/dgkj-elterninformationen/elterninfo-schreibaby)
Hilfen für gestresste Eltern:
Tipps & Informationen zum Thema bietet dieses Video: Link zum Film: Niemals Schütteln - wenn Babys nicht aufhören zu schreien
Neben Ihrer Hebamme, Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt können Ihnen auch sogenannte Schreiambulanzen helfen. Dies sind zum Beispiel Babysprechstunden oder Babyambulanzen von Vereinen, Praxen, Kliniken und Beratungsstellen.
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