ADS und ADHS im (Klein)-Kindesalter
Informationen
Informationen für Eltern und Fachkräfte wertschätzend und übersichtlich aufbereitet:
Selbsthilfe
Selbsthilfegruppe für Familien und Fachkräfte mit AD(H)S-Kindern: Anita Zinn 0152-53131817
Diagnostik
Eine Diagnosestellung im Kleinkindalter wird meist eher zurückhaltend gestellt. Aufklärung und Information zu typischen Merkmalen in Entwicklung und Verhalten sind aber auch schon in der frühen Kindheitsphase hilfreich zum Verständnis und für eine wertschätzende und wohlwollende Begleitung. Erste Anlaufstelle bei Fragen und Sorgen ist die vertraute kinderärztliche Praxis. Dort wird bei Bedarf die notwendige Überweisung für Spezialambulanzen ausgestellt oder eine frühzeitige Unterstützung durch Angebote der Frühförderung empfohlen.

Typische Merkmale, die sich oft schon im Kindergartenalter zeigen, sind:
- eingeschränkte Aufmerksamkeit und Konzentration,
- impulsives Handeln,
- körperliche Unruhe und ausgeprägter Bewegungsdrang
Bei Kindern mit Auffälligkeiten in der sozial-emotionalen Entwicklung wird nach einer umfassenden kinder- und jugendpsychiatrischen Untersuchung häufig eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) diagnostiziert. ADHS ist eine neuroentwicklungsbedingte Störung, die durch das Zusammenspiel genetischer, neurobiologischer und umweltbedingter Einflüsse entsteht.
Dabei wird unterschieden, ob diese Störung von Hyperaktivität begleitet wird (ADHS-Aufmerksamkeits-Defizit-Störung mit Hyperaktivität) oder nicht (ADS einfache Aufmerksamkeits-Defizit-Störung). Etwa 5% aller Kinder sind betroffen. Jungen werden häufiger mit einer hyperaktiv-impulsiven Form diagnostiziert, Mädchen zeigen häufiger vorwiegend unaufmerksame Symptome und werden deshalb oft später erkannt.
(Quelle: https://www.familienwegweiser-heidekreis.de/lebenswelten/herausforderungen-in-dieser-zeit/)
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