Bereits seit 2022 engagiert sich Fürstenau für den fairen Handel und wurde damals als 803. Fairtrade-Stadt in Deutschland ausgezeichnet. Nach der erneuten Auszeichnung im Jahr 2024 hat Fürstenau auch 2026 alle Kriterien für die Rezertifizierung erfüllt.
Mit der erfolgreichen Rezertifizierung wird das kontinuierliche Engagement für den fairen Handel in Fürstenau gewürdigt. Eine wichtige Rolle übernimmt dabei die Fairtrade-Steuerungsgruppe, die zahlreiche Aktionen initiiert und begleitet. Gemeinsam mit engagierten Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Kirche, Bildung, Kindergärten, Vereinen und der Stadtgesellschaft wird der faire Handel vor Ort sichtbar gemacht.
Samtgemeindebürgermeister und Stadtdirektor Matthias Wübbel freut sich über die erneute Auszeichnung: „Dass Fürstenau weiterhin Fairtrade-Stadt bleibt, ist ein schönes Zeichen für das Engagement vieler Menschen in unserer Stadt. Fairer Handel lebt davon, dass er vor Ort mit Leben gefüllt wird. Ich freue mich, dass sich unsere Schulen, Kindergärten, Kirchengemeinden und viele weitere Einrichtungen und Gruppen so engagiert beteiligen.“
Auch die Fairtrade-Steuerungsgruppe setzt regelmäßig Impulse. Mit vielen Aktionen wird auf die Bedeutung fairer Produktionsbedingungen aufmerksam gemacht und gleichzeitig gezeigt, wie einfach sich fairer Handel in den Alltag integrieren lässt.
Die Fairtrade-Towns-Kampagne bietet Kommunen konkrete Möglichkeiten, sich für den fairen Handel einzusetzen und nachhaltige Entwicklung vor Ort voranzubringen. Fürstenau möchte diesen Weg auch künftig gemeinsam mit den örtlichen Akteurinnen und Akteuren weitergehen.
Denn nachhaltiger Konsum beginnt vor Ort – und viele kleine Entscheidungen können gemeinsam etwas bewegen.
Fürstenau ist eine von über 820 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der
Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter
Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weiter Informationen zur Fairtrade-Towns
Kampagne finden Sie unter www.fairtrade-towns.de
